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19. Januar 2019
Ohne Plastiktüte auf den Rasteder Wochenmarkt

Viele Besucher des Wochenmarktes sind umweltbewusst und bringen Stofftaschen oder andere Behältnisse mit. Verbesserungsbedarf sehen die Schüler hingegen bei einigen Beschickern.

RASTEDE Auf ihr Projekt „Es geht um Meer“ zum Schutz der Meere und zur Vermeidung von Plastikmüll haben Schüler der Kooperativen Gesamtschule Rastede am Freitag auf dem Wochenmarkt aufmerksam gemacht. „Wir sind zufrieden mit der Resonanz“, sagte Schülerin Allegra Düser – obwohl nur wenige Besucher des Wochenmarktes dem Aufruf folgten, Plastiktüten am Stand der Schüler abzugeben.

Und das darf man durchaus positiv sehen. „Viele haben schon Jutebeutel oder andere Taschen dabei“, stellte Schüler Rico Böhm fest. Verbesserungsbedarf sahen die Schüler und ihre Lehrerin Denise Apel jedoch bei einigen Marktbeschickern. „Obst muss man nicht in Plastiktüten stecken“, sagte die Lehrerin. Da gebe es auch plastikfreie Alternativen.

Bei anderen Lebensmitteln sei dies indes nicht so einfach, meinte Denise Apel. So müssten etwa bei Fleisch Hygienebestimmungen beachtet werden. Auch hier gebe es aber Bewegung. So sei es in Supermärkten vereinzelt schon möglich, eigene, plastikfreie Behältnisse mitzubringen, um darin Fleisch, Aufschnitt und ähnliche Lebensmittel zu transportieren.

Die Verbraucher müssten hier stärker ihre Macht ausspielen. „Wenn wir es nicht mehr kaufen, müssen sich die Firmen und Supermärkte etwas anderes einfallen lassen“, sagte Allegra Düser mit Blick auf Plastikverpackungen.

Die Schüler nutzten ihren Stand auf dem Wochenmarkt in Rastede auch, um zum Beispiel über Meeresverschmutzung und Überfischung zu informieren. Mit diesen Themen hatten sie sich im Seminarfach „Machtpoker Weltmeere“ auseinandergesetzt. Außerdem sammelten sie Spenden, die an eine noch zu bestimmende Umweltschutzorganisation weitergeleitet werden sollen.

In einer Ausstellung in der KGS widmen sich die Schüler am kommenden Samstag, 26. Januar, ausführlicher ihrem Projekt „Es geht um Meer“. Zur Eröffnung sind interessierte Besucher ab 15 Uhr in der Aula der Schule, Thoradestraße 2, willkommen. Den Auftakt bildet ein Vortrag über Mikroplastik.

Von Frank Jacob

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