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28. September 2019
Aufs Rad für bessere Radwege

In Sachen Radwegen ist Rastede bislang nicht zukunftsfähig aufgestellt. Wenn mehr Menschen aufs Rad steigen sollen, muss sich etwas ändern.

RASTEDE Lieber aufs Rad, als ins Auto: Im Zuge der Klimadebatte ist auch das ein Thema. Nötig sind dafür gut ausgebaute Radwege. Rastede ist hier jedoch bisher nicht zukunftsfähig aufgestellt. Darauf machte am Freitagnachmittag eine Gruppe Schüler und Erwachsene aufmerksam.

Rund eineinhalb Stunden radelten die gut 50 Personen durch den Ort – natürlich auf der Straße. Es war die dritte Aktion in dieser Woche fürs Klima. Den Auftakt hatte vorigen Freitag eine „Fridays for Future“-Demonstration gebildet. Mehrere hundert Schüler und Erwachsene waren für eine bessere Klimapolitik durch Rastede gezogen. Vor dem Rathaus hatte eine Kundgebung stattgefunden, bei der auch zwei Wissenschaftler gesprochen hatten. Zudem waren Forderungen, unter anderem nach einem Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, im Rathaus übergeben worden. Am Dienstag hatte dann eine Mahnwache auf dem Marktplatz stattgefunden.

„Ich möchte deutlich zeigen, dass etwas gegen die jetzige Klimapolitik getan werden muss“, sagte der 14-jährige Finn-Niklas, der am Freitag an der Radtour durch Rastede teilnahm. Die 17-jährige Simke wies unterdessen darauf hin, dass die Radwege in Rastede nicht gut ausgebaut seien. Jette (16) habe es schon erlebt, dass sie angehupt wurde, als sie mit dem Rad auf der Straße fuhr.

Unter den Teilnehmern am Freitagnachmittag war auch Claudia Berger, Oberstufenkoordinatorin an der Kooperativen Gesamtschule Rastede. Sie bezeichnete die Situation für Radfahrer in Rastede als „nicht ganz optimal“. Gerade im Bereich des Ortskerns sei an der Oldenburger Straße zu wenig Platz sowohl für Radfahrer als auch für Fußgänger.

Von Frank Jacob, NWZ

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