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29. Oktober 2019
Rund um den Ellernteich Müll beseitigt

Zwei Stunden lang beseitigten Bürger rund um den Ellernteich achtlos weggeworfenen Müll. Dabei stießen sie auf ein ganz besonderes Ärgernis, das alle Helfer gleichermaßen verurteilten.

Zum Müllsammeln am Ellernteich haben sich am Wochenende rund 40 Rasteder mit Begeisterung zusammengetan. Bevor es losging, konnten sie sich noch mit einer Tasse Tee und Gebäck am Startpunkt auf dem Parkplatz am Ellernteich stärken. Mit Müllzangen, Hygienehandschuhen, Müllsäcken oder Mülleimern ausgestattet, schwirrten die Müllsammler danach aus.

Angeführt wurden sie von Allegra Düser und Denise Apel vom Projekt „Es geht um Meer“, das im vergangenen Jahr an der Kooperativen Gesamtschule Rastede ins Leben gerufen worden war. „Es geht auch, aber nicht mehr nur um die Verschmutzung der Meere. „Wir wollen auch die Verschmutzung auf dem Lande reduzieren“, sagte Allegra Düser. Und nicht nur das: War das Projekt anfangs auf die Abiturklassen der KGS beschränkt, so waren diesmal auch andere Klassen eingeladen und alle Bürger der Gemeinde.

„Es schließen sich immer mehr Menschen unserer Idee an“, freute sich Allegra Düser. „Die Aktion muss man unterstützen“, meinte Evelyn Fisbek (FDP), die ebenfalls mitsammelte. Auch Elias (11) und seine Familie hatten sich mit Zange und Müllsäcken ausgerüstet. „Es ist eine wichtige Aktion, sonst verdreckt die ganze Landschaft“, befürchtete der Schüler. Auch seine Schwester Elisa (4) rüstete sich für die Aktion. „Es macht Spaß“, meinte die kleine Umweltaktivistin. Beide wurden kräftig von Mama Alexandra und Papa Christian Große unterstützt. Joshua (11) und Lasse (11) sind noch neu bei „Es geht um Meer“. „Wir haben in der Gruppe darüber gesprochen und beschlossen, dass etwas passieren muss“, meinten die beiden.

Denise Apel bat alle Beteiligten, besonders auch auf den kleinen Plastikmüll zu achten. „Weil der sich schnell zersetzt und dann über das Erdreich wieder in den Kreislauf gerät“, begründete die Lehrerin ihre Bitte. Theodor (8) stellte zudem fest: „Weil die Tiere sich an dem Müll verletzen können.“

Knapp zwei Stunden dauerte die Aktion. Am Ende war zwar ein guter Erfolg verzeichnet. Eines verurteilten aber alle: Der Hundekot wird zwar vielmals noch in eine Plastiktüte aufgenommen, diese dann aber wieder in die Büsche geworfen. „Unmöglich“ war die einhellige Meinung.

Zwischendurch konnten sich die Müllsammler mit Kürbis-, Balkan- oder Käse-Lauch-Suppe stärken. Unterstützt wurde die Aktion von der Gemeinde, die einen großen Container bereitgestellt hatte. Die Suppen und die Getränke wurden preiswert von der örtlichen Geschäftswelt zur Verfügung gestellt.

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